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Uni Basel mit Chemielabors der neusten Generation

Im Herbst 2017 konnte das Departement Chemie der Uni Basel die neuen Räumlichkeiten im Basler Rosentalareal beziehen. In einer Laborumgebung, in welcher auf höchstem Niveau geforscht wird, braucht es Installationen, die einwandfrei funktionieren. Bei der Medienversorgung der neuen Labors setzte die Uni Basel deshalb auf die bewährten Systeme der H.Lüdi + Co. AG. Dank dem modularen Aufbau der Komponenten ist es möglich, rasch auf ändernde Anforderungen zu reagieren. Damit liessen sich Feinabstimmungen der Installationen in der Endphase des Bauprojektes flexibel und speditiv bewerkstelligen.

Das Gebäude 1096 im Rosentalareal wurde ursprünglich im Jahr 1929 als 3-geschossiges Farblabor mit einem 5-geschossigem Büroanbau erstellt und später auf 6 Geschosse aufgestockt. Vor dem Umbau für das Departement Chemie der Universität Basel war das Laborgebäude nicht mehr in Betrieb. Um eine zeitgerechte technische Infrastruktur und einen funktionellen Grundriss zu erhalten, wurde der Innenraum komplett entkernt und die gesamte Haustechnik neu erstellt. Die Dächer wurden saniert und einige Anpassungen im Aussenbereich wurden vorgenommen. Es entstanden insgesamt 160 Arbeitsplätze für insgesamt 9 Forschungsgruppen mit 43 synthetischen und analytischen Labors und Auswertplätzen im Grossraumbüro.

Die neuen Laborräume dienen vor allem den Nationalen Forschungsschwerpunkt «Molecular Systems Engineering». Der Forschungsschwerpunkt wird vom Departement Chemie der Universität Basel und dem Departement für Biosysteme (D-BSSE) der ETH Zürich gemeinsam geleitet und hat zum Ziel, aus Molekülen kleinste künstliche Maschinen und Fabriken zu entwickeln. Die Uni Basel verfügt nun aber auch über die dringend benötigten Praktikumsräume sowie die erforderlichen Ausweichflächen bis zur Fertigstellung der Baulichkeiten auf dem Campus «Schällemätteli».

Modernes Laborgebäude mit Gesamtfläche von 6’380 Quadratmetern

Die Bauphase starte Anfang 2016 und ging bereits im Herbst desselben Jahres in den Ausbau des Gebäudes über. Im Sommer 2017 konnten die Räume dann an die Nutzer zur Betriebseinrichtung übergeben werden. Auf einer Geschossfläche von insgesamt 6’380 Quadratmetern sind 33 Standard- und Labornebenräume sowie 10 Speziallabors untergebracht, in denen analytische, biologische und chemische Arbeiten durchgeführt werden können.

Die Labors müssen mit diversen Medien wie CO2, Stickstoff, Wasserstoff, Helium, Argon, Kühlwasser und Vakuum versorgt werden. Hinzu kommt die Versorgung mit Strom und dem IT-Netzwerk. Um eine robuste und flexibel einsetzbare Versorgungsinfrastruktur zu erhalten, setzte die Uni Basel auf die bewährten Mediensäulen der Firma H.Lüdi + Co. AG aus Regensdorf.

Medienversorgung durch bewährte Systeme von Lüdi

«Die Mediensäulen von Lüdi sind funktional und erfüllen die gestellten Anforderungen optimal», erklärt Dr. Valentin Köhler vom Departement Chemie der Universität Basel. «Die Komponenten von Lüdi stellten im Departement aber auch schon vor der Projektierung des neuen Laborgebäudes einen Standard dar», so Köhler. «Die Firma Lüdi geniesst in der Schweiz aber so oder so einen sehr guten Ruf», ergänzt er.

Als Generalplaner leitete das Basler Architekturbüro Hirt Brunetti das Projekt von der Planung über die Ausführung bis zur Übergabe des Gebäudes an die Nutzer. Mit dem fachspezifischen Bereich der Laborplanung wurde die Laborplan GmbH in Therwil betraut. «Bei der Umsetzung des Projekts erwies sich als grosser Vorteil, dass die Installationsarbeiten von Lüdi bereits in der Ausbauphase und nicht erst bei der Betriebseinrichtung der Nutzer vollzogen wurden», betont Architekt Tizian Brunetti.

Kurzfristige Anpassungen in der Endphase speditiv umgesetzt

«Teilbereiche der Systeme haben wir gemeinsam mit der Firma Lüdi erarbeitet», erklärt Brunetti und verweist insbesondere auf die Ausstattung der Labore mit mehreren Vakuumpumpen, die teilweise über die Mediensäulen bis in die Labor-Kapellen verrohrt wurden. «Lüdi hat uns in der Ausführungsphase bestens beraten», sagt Brunetti und ergänzt: «Selbst kurzfristige Anpassungen und Zusatzbestellungen wurden speditiv bearbeitetet und umgesetzt.»

Modularität der Lüdi-Systeme bieten maximale Flexibilität

Über Lüdi

Die H.Lüdi + Co. AG ist Systemanbieter für die Medien- und Energieversorgung von Laborgebäuden sowie Hersteller von Hochleistungs-Armaturen für Industrie, Forschung und Wissenschaft. Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Regensdorf bietet umfassende Dienstleistungen für die Entwicklung und Planung von Medienversorgungsanlagen. Zur Herstellung der Lüdi-Produkte verfügt das Unternehmen über einen Maschinenpark für komplexeste Speziallösungen als auch über Montage- und Prüfungseinrichtungen. Damit garantiert Lüdi perfekte Funktionalität, Dokumentation und Wartung aller Produkte. Der Herstellungsprozess richtet sich nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit im Hinblick auf Qualität, Wiederverwertbarkeit, optimaler Bedienfähigkeit und Recyclingmöglichkeiten.

Über die Uni Basel

Die Universität Basel ist eine Hochschule von internationalem Ruf, welche in Forschung und Lehre hervorragende Leistungen erbringt. Gegründet 1460, kann sie als älteste Universität der Schweiz auf eine über 550-jährige erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Heute zählt die Universität Basel rund 13’000 Studierende aus über hundert Nationen, darunter rund 2700 Doktorierende. Aufgrund ihrer Forschungsleistungen wird die Uni Basel in internationalen Rankings regelmässig zu den 100 besten Hochschulen der Welt gezählt. Das Departement Chemie ist Teil der Fakultät für Naturwissenschaften, eine von 7 Fakultäten. Die Abteilung wurde 1989 durch den Zusammenschluss von drei Instituten, den Instituten für Anorganische, Organische und Physikalische Chemie gegründet.