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Modernster Laborbetrieb der Schweiz mit flexibler Labor - Ausrüstung

Im März 2017 hat in Pratteln bei Basel das neue Zentrallabor von Coop den Betrieb aufgenommen. Damit die Labors in Zukunft jederzeit an neue Anforderungen und Einrichtungen angepasst werden können, hat Coop von Anfang an hohen Wert auf eine flexible Infrastruktur gelegt. Aber auch die Robustheit der Materialien und die Herkunft aus Schweizer Produktion waren wichtige Entscheidungskriterien.

Coop startete 2012 das Neubau-Projekt am Standort Salina Raurica, welches die Zusammenführung der Produktionsbetriebe Chocolat Halba, Sunray und Cave sowie der Logistik beinhaltete. Halba stellt erstklassige Schokoladespezialitäten für Handel und Industrie her. Sunray produziert unter anderem Trockenfrüchte, Nüsse, Gewürze als auch Speiseöl und anderes, während bei Cave, dem grössten Weinkeller der Schweiz, Weine aus der ganzen Welt gepflegt, veredelt, abgefüllt und konfektioniert werden.

Zusammenzug von Produktion, Logistik und Zentrallabor

Das Zentrallabor von Coop befand sich ursprünglich in einem eigenen Gebäude. Mit dem Neubau am Rheinufer ergab sich die Möglichkeit, räumlich nahe an die Produktionsbetriebe zu ziehen. Beim ehemaligen Gebäude, nahe des Bahnhofs, wären sowieso teure Sanierungsmassnahmen fällig geworden. Insbesondere war die alte Laboreinrichtung veraltet und nicht flexibel. Mit dem Neubau errichtete Coop demgegenüber den modernsten Laborbetrieb der Schweiz. Er dient heute den Experten des Zentrallabors, des Qualitätsmanagements von Food, Logistik und Verkauf sowie der Fachstelle Kennzeichnung und Ernährung.

Moderne Laboranalytik für hohe Qualität und Sicherheit der Lebensmittel

Das Coop Zentrallabor ist der analytische Dienstleister für die gesamte Coop Gruppe. Mit einer breit abgestützten Analytik, hauptsächlich im Bereich Lebensmittel, leistet das Labor einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit und der Einhaltung interner Qualitätsvorgaben. Der analytische Leistungskatalog reicht von mikro- und molekularbiologischen Untersuchungen, über die Spuren- und Nährstoffanalytik bis zur Sensorik, um nur einige zu nennen. Dazu wird ein umfangreicher Gerätepark eingesetzt.

Die ersten Überlegungen zur Realisierung des neuen Labors wurden im Herbst 2012 angestellt. Nach der Durchführung einer Machbarkeitsstudie entschied die Geschäftsleitung von Coop Mitte 2013 die Integration des Zentrallabors in das Neubauprojekt. Ein Grund für den Entscheid war, dass die Kontrolle der eingehenden Waren für die Produktionsbetriebe künftig direkt vor Ort möglich ist. Anfang 2014 musste die Planung praktisch neu begonnen werden, weil nun zusätzlich das Betriebslabor des Fleischverarbeiters Bell aus Basel ins Zentrallabor integriert werde sollte. Dies führte zu einer Flächenvergrösserung.

Mehr Flexibilität bei der Laborinfrastruktur dank Mediensäulen von Lüdi

Von Dezember 2016 bis Mitte März 2017 wurden im Neubau in Pratteln insgesamt 24 Labors mit einer Gesamtfläche von 1600 Quadratmetern gebaut, Büros und Verkehrsflächen ausgenommen. Um die Geräte und Laborarbeitsplätze mit verschiedensten Medien zu versorgen, wurden insgesamt 110 Mediensäulen der Firma H.Lüdi + Co AG installiert. Diese konnten wahlweise an der Wand oder an der Decke montiert werden. In der Regel sind sie immer mit Strom sowie mit Anschlüssen für das Computernetzwerk ausgerüstet und je nach Bedarf mit verschiedenen Reingasen, Wasser oder Druckluft. Auch bei der Versorgung der insgesamt 35 Kapellen kamen unterschiedliche Armaturen von Lüdi zum Einsatz.

«Der modulare Aufbau der Mediensäulen macht es möglich, verhältnismässig rasch und einfach Änderungen vorzunehmen», sagt Rolf Bögli, Leiter des Zentrallabors bei Coop. Die hohe Flexibilität war bereits beim Aufbau der Infrastruktur ein grosser Vorteil, als man kurzfristig die einen oder anderen Installationen und Anschlüsse wechseln musste. «Wir konnten alle Änderungen, die sich während des Installationsprozesses ergaben, problemlos direkt mit dem Projektleiter von Lüdi regeln», sagt Rolf Bögli. «Lüdi hat jeweils prompt auf Änderungswünsche und Fragen reagiert», lobt er.

Robustheit und Schweizer Produktion als wichtige Entscheidungs-kriterien

Die Produkte der H.Lüdi + Co AG geniessen in der Schweiz eine hohe Bekanntheit. Bei der Planung von neuen Labors sind sie oft die erste Wahl. Coop hatte sich vorgängig auch in den Labors eines Pharmaunternehmens, das die Mediensäulen von Lüdi einsetzt, von deren Flexibilität und Robustheit überzeugen lassen. Zudem war der Schweizer Produktionsstandort von Lüdi ein wichtiges Entscheidungskriterium. «Die Technik in modernen Labors ändert sich mit der Zeit und die Geräte erhalten andere Dimensionen oder Anschlüsse», erklärt Rolf Bögli. Deshalb brauche es heute flexible Laborausrüstungen. «Die Mediensäulen von Lüdi sind in Laborkreisen aber so oder so ein bekanntes Produkt», ist er überzeugt.

Über Lüdi

Die H.Lüdi + Co. AG ist Systemanbieter für die Medien- und Energieversorgung von Laborgebäuden sowie Hersteller von Hochleistungs-Armaturen für Industrie, Forschung und Wissenschaft. Das Schweizer Unternehmen mit Sitz in Regensdorf bietet umfassende Dienstleistungen für die Entwicklung und Planung von Medienversorgungsanlagen. Zur Herstellung der Lüdi-Produkte verfügt das Unternehmen über einen Maschinenpark für komplexeste Speziallösungen als auch über Montage- und Prüfungseinrichtungen. Damit garantiert Lüdi perfekte Funktionalität, Dokumentation und Wartung aller Produkte. Der Herstellungsprozess richtet sich nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit im Hinblick auf Qualität, Wiederverwertbarkeit, optimaler Bedienfähigkeit und Recyclingmöglichkeiten.

Über Coop

Coop ist weit mehr als der bekannte Supermarkt um die Ecke. Zur Coop-Gruppe zählen verschiedene Verkaufsformate sowie Grosshandel und Produktionsbetriebe. Sie gliedert sich in zwei grosse Bereiche: Detailhandel und Grosshandel/Produktion. Im Detailhandel ist Coop mit rund 2’200 Verkaufsstellen in der ganzen Schweiz nahe bei den Kundinnen und Kunden. Im Geschäftsbereich Grosshandel/Produktion agiert die Gruppe europaweit. Die Transgourmet-Gruppe betreibt Abholmärkte und beliefert Grosskunden in ganz Europa. In der Produktion verfügt Coop mit der Bell-Gruppe über ein starkes internationales Standbein. Insgesamt zählt die Coop-Gruppe 85’000 Mitarbeitende. Coop ist als Genossenschaft organisiert und strebt keine Gewinnmaximierung an.